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⇱ Israel und USA: Warum der Angriff auf diese iranische Führung richtig ist


Funke Mediengruppe
Meinung
Tod von Chamenei

Warum der Angriff auf diese iranische Führung richtig ist

Berlin. Der Krieg gegen die iranischen Mullahs ist nicht ohne Risiko. Aber danach wird die Welt ein Stück weit sicherer sein.
Ein Kommentar von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
USA und Israel greifen Iran an - Wie geht es jetzt weiter?

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„Dieses Krebsgeschwür wird, so Gott will, durch das palästinensische Volk und die Widerstandskräfte in der gesamten Region endgültig ausgerottet werden.“ Das waren die Worte von Ali Chamenei, kurz nachdem am 7. Oktober 2023 Hamas-Terroristen unter jüdischen Zivilisten den schlimmsten Massenmord seit der Shoah begangen hatten. Man sollte diese Worte im Kopf haben, wenn man über den Feldzug urteilt, den die USA gemeinsam mit Israel nach unzähligen Warnungen gegen den Iran begonnen haben.

Ja, dieser Krieg ist riskant und die diversen Begründungen Trumps für den Zeitpunkt des Militärschlags klangen unlogisch und erratisch. Aber das Ergebnis ist jetzt schon der härteste Schlag, den der iranische Staatsterrorismus jemals hinnehmen musste. Es könnte – wenn es gut läuft – sogar der finale Schlag gewesen sein.

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Iranerinnen und Iraner waren der Freiheit noch nie so nahe wie heute

Mit Chamenei ist nicht nur der mächtigste Judenhasser eliminiert, sondern ein Regime ins Wanken gebracht, das seit Jahrzehnten weltweit Gewalt und Tod sät, sogar gegen die eigene Bevölkerung. Die Terrororganisationen Hisbollah, die Hamas und der Islamische Dschihad wären ohne die Geldspritzen aus Teheran längst pleite.

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Im Syrienkrieg kostete die iranische Unterstützung des Diktators Assad Hunderttausende Menschen das Leben. Und die Kampfdrohnen aus Teheran zählen zu den gefürchtetsten Waffen der Russen im aktuellen Krieg gegen das ukrainische Volk. Wer jetzt von Völkerrechtsbruch spricht, darf diese Fakten nicht ausblenden.

Jörg Quoos ist Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion. © Reto Klar | Reto Klar

Im eigenen Land ließ Chamenei geschätzt dreißigtausend Iranerinnen und Iraner töten, um einen Aufstand im Keim zu ersticken. Nicht einmal in Krankenhäusern stoppte das staatliche Morden. Dieser iranischen Jugend, die nie einen anderen Führer als Chamenei hatte, stehen jetzt dramatische Stunden und Tage bevor. Sie riskiert wieder ihr Leben für ein Ende dieses furchtbaren Mullah-Regimes. Dafür braucht sie unsere Solidarität, viel kritische Öffentlichkeit – und weiter die Hilfe der USA. Die Iranerinnen und Iraner waren der Freiheit noch nie so nahe wie heute. Sollten sie diese Freiheit endlich bekommen und der Iran nicht länger ein Terrorstaat sein, dann hat sich der Militärschlag gelohnt.

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