US-Militär prahlt: Diese Kriegsmaschinerie feuerte auf den Iran
Schon Tage vor den Angriffen auf den Iran hatten die USA ihre Kriegsmaschinerie in Stellung gebracht. Mit die wichtigsten Waffen für die Operation „Epic Fury“ schwimmen: Vom weltweit größten Flugzeugträger, der „USS Gerald R. Ford“, sowie der „USS Abraham Lincoln“ aus starteten nach US-Angaben mehrere Flugzeuge in Richtung Iran. Die Lincoln war im Arabischen Meer unterwegs, die Ford operierte demnach aus dem Mittelmeer.
Am Montag veröffentlichte das US-Zentralkommando (Centcom) eine Liste der während der Operation eingesetzten Waffen. Neben Kampfjets vom Typ F-16 und den von der Marine und dem Marinekorps geflogenen F-18-Jets waren auch Tarnkappen-Kampfjets der Typen F-22 und F-35 der US-Luftwaffe an der Mission beteiligt. Auch zweimotorige A-10-Kampfjets sowie das elektronische Kampfflugzeug EA-18G, das Störsender mit sich führt, Radars blendet und die feindliche Kommunikation lahmlegt, standen auf der Liste.
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Demnach kamen auch B-2-Tarnkappenbomber, bewaffnet mit rund 900 Kilogramm schweren Bomben, zum Einsatz. Zu einem Werbevideo des Flugzeugs prahlte das Centcom auf Instagram: „Keine Nation sollte jemals an der Entschlossenheit Amerikas zweifeln.“ Die Militärflugzeuge zählen mit 2,1 Milliarden US-Dollar pro Stück zu den teuersten der Welt – und sehen durch ihre Fledermausflügel ungewöhnlich aus.
Empfohlener externer Inhalt
Auch die EA-11 BACN standen auf der Liste: Flugzeuge dieses Typs werden als „Wi-Fi in the Sky“ bezeichnet, als WLAN in der Luft. Sie dienen dazu, Sprach- und taktische Daten zwischen Luft- und Landstreitkräften zu übertragen. Hinzu kommen Seeaufklärer des Typs P-8A, die sich besonders zur Bekämpfung von U-Booten eignen, sowie die Aufklärer RC-135, die eine Besatzung von mehr als 30 Personen befördern können.
„Epic Fury“ im Iran: Mit diesen Waffen griffen die USA an
USA feuern erstmals autonome „Kamikaze“-Drohnen ab
Zur Abwehr diente die E-3 Sentry: Wie ein fliegender Kontrollturm kann das Flugzeug hunderte Kilometer weit feindliche Flugzeuge und Raketen erkennen. Die E-2 Hawkeye funktioniert ähnlich, ist aber kompakter und mobiler: Sie kann von Flugzeugträgern und kleinen Pisten aus starten.
Laut US-Zentralkommando wurden erstmals am Samstag die autonomen „Kamikaze“-Drohnen Lucas (Low-cost Unmanned Combat Attack System, günstiges unbemanntes Kampfangriffsystem) eingesetzt. Bei einem Treffer jagen sie sich selbst in die Luft. Mit rund 35.000 Dollar pro Stück können die USA Hunderte auf einmal losschicken, ohne teure Flugzeuge zu riskieren.
US-Militär griff Iran mit Drohnen, Bombern und Raketenauto an
Zusätzlich waren Aufklärungsdrohnen vom Typ MQ-9 Reaper beteiligt. Die ferngesteuerten einmotorigen Turbo-Drohnen vom Hersteller General Atomics können, befestigt an ihrer Unterseite, Luft-Boden-Raketen sowie Präzisionsbomben mit sich führen – und daher für Angriffe genutzt werden. Ihr Spitzname: „Sensenmann“ oder „Raubtier“.
News aus den USA
Neu dürfte laut Fotos auch eine schwarze Variante der Tomahawk-Marschflugkörper sein. Dieser fliegt besonders tief, um feindliche Radars zu umgehen, und kann auch auf wenige Meter präzise Ziele treffen, die bis zu 2500 Kilometer entfernt sind.
Außerdem auf der Liste: Das High Mobility Artillery Rocket System M-142 HIMARS – ein mobiles Raketenauto, das Raketen bis zu 300 Kilometer weit schießen und blitzschnell weiterfahren kann. Laut US-Zentralkommando waren auch Tank- und Transportflugzeuge im Einsatz – „und spezielle Ressourcen, die wir hier nicht aufführen können.“
