Hamborn 07 will die Heimbilanz weiter aufbessern
Der Fakt ist unbestreitbar: Hamborn 07 steht in der Fußball-Landesliga auf einem Abstiegsplatz. Was aber auch die Wahrheit ist: In der Rückrundentabelle gilt das für die Löwen, die seit dem Jahreswechsel immerhin acht Punkte gesammelt haben, nicht. Das kann sich die im Winter als neue Trainerin verpflichtete Soumiya Bouhadi schon einmal ans Revers heften. Eine Mannschaft, die in der Abrechnung der ersten drei Monate des Jahres 2026 hinter den Hambornern steht, ist am Gründonnerstagabend an der Westerwaldstraße zu Gast: Um 19.30 Uhr ertönt der Anpfiff der Partie gegen die DJK Sportfreunde Katernberg.
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„Ich will natürlich nicht sagen, dass wir deshalb jetzt der Favorit sind, aber insgesamt haben wir womöglich aktuell ein bisschen mehr Grundstabilität“, meint Soumiya Bouhadi vor dem Duell mit den Essenern, die in der ersten Saisonhälfte als Aufsteiger stark auftrumpften und deshalb im Gegensatz zu den Hambornern längst aller Abstiegssorgen ledig sind. Gerade in den vergangenen Wochen zeigte ihre Leistungskurve zumindest ergebnistechnisch eben klar nach unten: Die letzten vier Spiele gingen allesamt verloren, dabei setzte es satte 18 Gegentore.
Gelb-Rot als Knackpunkt
Nun ist die Defensive bekanntlich auch nicht das größte Steckenpferd der Löwen, die mit 70 Gegentreffern gleichauf mit dem PSV Lackhausen den zweitschlechtesten Wert nach dem abgeschlagenen Letzten Rhenania Bottrop (95) aufweisen. Das 2:5 in Scherpenberg hat die Quote weiter nach oben getrieben, täuscht aber mit den beiden späten Einschlägen in den allerletzten Minuten ein wenig. Prinzipiell fand Soumiya Bouhadi den Auftritt ihres Teams beim Aufstiegsaspiranten sehr stark und empfand die in ihren Augen zu harte gelb-rote Karte gegen Abwehrchef Nico Kuipers beim Stand von 2:2 als entscheidenden Knackpunkt.
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Auch ohne ihn soll es mit dem Punkten auf eigenem Kunstrasen klappen. Generell will die 07-Trainerin die Heimbilanz bis zum Saisonende deutlich aufbessern und hofft darauf, dass die Spieler sich noch ein bisschen mehr zutrauen, die im Training gemeinsam erarbeiteten Dinge dann auch im Spiel umzusetzen. Ob das dann letztlich noch zum Klassenerhalt reichen kann, will sie nicht prophezeien; im Hintergrund laufen ja bereits die Planungen, um sich seriös auf eine im Moment eher wahrscheinliche Zukunft in der Bezirksliga einzurichten. Abgesehen von den feststehenden Abgängen Nico Kuipers (Sterkrade-Nord) und Kenson Götze (VfB Frohnhausen) soll schon eine Reihe von Akteuren des aktuellen Kaders ihre Zusage gegeben haben.
Gegen Katernberg wird der zuletzt fehlende Kapitän Pascal Spors wieder mit von der Partie sein. Weiter passen muss hingegen der angeschlagene Emre Bayrak.
