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Für Ihre Abfrage nach Puff gibt es mehrere Wörterbuchartikel.
  • 1Puff, der
    1. [umgangssprachlich] Stoß, besonders mit der Faust oder dem Ellenbogen

  • 2Puff, der
    1. 1. gepolsterter niedriger Hocker ohne Beine, der oft auch als Behälter für gebrauchte Wäsche dient
    2. 2. [veraltet] Bausch an der Kleidung

  • 3Puff, der
    1. [salopp, abwertend] Bordell

Puff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Puff(e)s · Nominativ Plural: Puffe/Püffe
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Puff‹ als Grundform: 2puffen

Bedeutung

eWDG
eWDG
umgangssprachlich Stoß, besonders mit der Faust oder dem Ellenbogen
Beispiele:
ein kräftiger, heimlicher, freundschaftlicher Puff
jmdm. einen Puff (ins Kreuz, in die Seite, auf die Nase) geben, versetzen
Püffe austeilen, bekommen
es setzt, hagelt Knüffe und Püffe
bildlicheinen (tüchtigen) Puff vertragen, aushalten (können) (= robust, nicht empfindlich sein)
Ich sah, wie man Priesterschüler mit Püffen traktierte […] [ HartungWunderkinder84]
bildlich[…] ihr geistiges Skelett [war] so gefügt, daß es […] den Püffen des Lebens widerstand […] [ KolbSchaukel195]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Puff · puffen · 1Puffer · Pufferstaat · 2Puffer
Puff m. ‘Stoß, Schlag, dumpfer Schall’, frühnhd. buf (15. Jh.), puff (16. Jh.) ist wie mnd. puf, buff, mnl. bof, buf, boffe, buffe, nl. bof, pof, engl. (älter) buff eine lautnachahmende Bildung (vgl. die Interjektion puff und ablautend piff paff puff) für dumpfe Geräusche und für Schalleindrücke, wie sie bei stoßartig entweichender Luft entstehen (vgl. kindersprachlich Puff-puff ‘Eisenbahn’). Dazu mhd. (westmd.) buffe f. ‘Aufblähen des Mundes, der Backen’, frühnhd. buf m. (15. Jh.), dann ‘Bausch an der Kleidung’ (16. Jh.; vgl. Puffärmel 19. Jh.), Puffe f. ‘etw. Bauschiges’ (18. Jh.), ferner (wohl nach frz. pouf ‘gepolsterter runder Hocker’, einer Scherzbildung zum entsprechenden Schallwort frz. pouf) Puff ‘gepolstertes Kissen, Behälter für schmutzige Wäsche, meist mit gepolstertem Sitz’ (19. Jh.). Puff n. ‘Brettspiel mit Würfeln’ (wohl nach dem Geräusch der aufschlagenden Würfel), mhd. buf m. Aus verhüllenden Wendungen wie hat … mit ir anfahen im pret zu spilen (16. Jh.), dann etwa mit einer Dame Puff spielen entwickelt sich Puff m. ‘Bordell’ (18. Jh.), wohl unter Einfluß von puffen (s. unten), das landschaftlich auch (wie stoßen, bumsen) für ‘mit jmdm. schlafen’ steht. – puffen Vb. ‘(an)stoßen, schlagen’, frühnhd. büffen, puffen ‘schlagen, stoßen’ (16. Jh.), dann auch ‘(durch stoßartig entweichende Luft) einen dumpfen Knall von sich geben’ (Anfang 16. Jh.; dazu Auspuff ‘Rohr, aus dem die Abgase auspuffen, entweichen’, Anfang 20. Jh.), vgl. mhd. an buffen ‘bellen, anschlagen’; ferner ‘bauschen, kräuseln’ (Ende 15. Jh.). 1Puffer m. federnde Vorrichtung zum Auffangen von Stößen an Schienenfahrzeugen (19. Jh.), engl. buffer; zuvor ‘Knallbüchse, Pistole’ (2. Hälfte 17. Jh.); dazu Pufferstaat m. ‘kleiner Staat, der durch seine Lage zwischen Großmächten Konfliktmöglichkeiten vermindern kann’ (60er Jahre 19. Jh.), nach gleichbed. engl. buffer state. 2Puffer m. (landschaftlich auch Puffert) aus einem Teig von geriebenen rohen Kartoffeln in heißem Fett gebackener flacher, dünner Kuchen, Kartoffelpuffer (19. Jh.), benannt nach dem puffenden Geräusch beim Backen.

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Verwendungsbeispiel für ›Puff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dabei hat er sich manchen Puff und vielleicht auch die nötige Härte geholt. [Süddeutsche Zeitung, 17.04.1996]
Zitationshilfe
„Puff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Puff#1>.

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Puff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Puff(e)s · Nominativ Plural: Puffe
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Puff‹ als Erstglied: Puffärmel · Puffscheitel  ·  mit ›Puff‹ als Letztglied: Wäschepuff

Bedeutungen

eWDG
eWDG
1.
gepolsterter niedriger Hocker ohne Beine, der oft auch als Behälter für gebrauchte Wäsche dient
Beispiele:
schmutzige Wäsche in den Puff tun, werfen
Er führte den jungen Mann in einen … Salon, nötigte ihn, auf einem seidenen Puff Platz zu nehmen [ H. MannSchlaraffenland1,96]
2.
veraltet Bausch an der Kleidung
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Puff · puffen · 1Puffer · Pufferstaat · 2Puffer
Puff m. ‘Stoß, Schlag, dumpfer Schall’, frühnhd. buf (15. Jh.), puff (16. Jh.) ist wie mnd. puf, buff, mnl. bof, buf, boffe, buffe, nl. bof, pof, engl. (älter) buff eine lautnachahmende Bildung (vgl. die Interjektion puff und ablautend piff paff puff) für dumpfe Geräusche und für Schalleindrücke, wie sie bei stoßartig entweichender Luft entstehen (vgl. kindersprachlich Puff-puff ‘Eisenbahn’). Dazu mhd. (westmd.) buffe f. ‘Aufblähen des Mundes, der Backen’, frühnhd. buf m. (15. Jh.), dann ‘Bausch an der Kleidung’ (16. Jh.; vgl. Puffärmel 19. Jh.), Puffe f. ‘etw. Bauschiges’ (18. Jh.), ferner (wohl nach frz. pouf ‘gepolsterter runder Hocker’, einer Scherzbildung zum entsprechenden Schallwort frz. pouf) Puff ‘gepolstertes Kissen, Behälter für schmutzige Wäsche, meist mit gepolstertem Sitz’ (19. Jh.). Puff n. ‘Brettspiel mit Würfeln’ (wohl nach dem Geräusch der aufschlagenden Würfel), mhd. buf m. Aus verhüllenden Wendungen wie hat … mit ir anfahen im pret zu spilen (16. Jh.), dann etwa mit einer Dame Puff spielen entwickelt sich Puff m. ‘Bordell’ (18. Jh.), wohl unter Einfluß von puffen (s. unten), das landschaftlich auch (wie stoßen, bumsen) für ‘mit jmdm. schlafen’ steht. – puffen Vb. ‘(an)stoßen, schlagen’, frühnhd. büffen, puffen ‘schlagen, stoßen’ (16. Jh.), dann auch ‘(durch stoßartig entweichende Luft) einen dumpfen Knall von sich geben’ (Anfang 16. Jh.; dazu Auspuff ‘Rohr, aus dem die Abgase auspuffen, entweichen’, Anfang 20. Jh.), vgl. mhd. an buffen ‘bellen, anschlagen’; ferner ‘bauschen, kräuseln’ (Ende 15. Jh.). 1Puffer m. federnde Vorrichtung zum Auffangen von Stößen an Schienenfahrzeugen (19. Jh.), engl. buffer; zuvor ‘Knallbüchse, Pistole’ (2. Hälfte 17. Jh.); dazu Pufferstaat m. ‘kleiner Staat, der durch seine Lage zwischen Großmächten Konfliktmöglichkeiten vermindern kann’ (60er Jahre 19. Jh.), nach gleichbed. engl. buffer state. 2Puffer m. (landschaftlich auch Puffert) aus einem Teig von geriebenen rohen Kartoffeln in heißem Fett gebackener flacher, dünner Kuchen, Kartoffelpuffer (19. Jh.), benannt nach dem puffenden Geräusch beim Backen.

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Zitationshilfe
„Puff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Puff#2>.

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Puff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Puff(e)s · Nominativ Plural: Puffs
Aussprache 
Wortbildung  mit ›Puff‹ als Erstglied: Puffmutter  ·  mit ›Puff‹ als Letztglied: Offizierspuff

Bedeutung

eWDG
eWDG
salopp, abwertend Bordell
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Puff · puffen · 1Puffer · Pufferstaat · 2Puffer
Puff m. ‘Stoß, Schlag, dumpfer Schall’, frühnhd. buf (15. Jh.), puff (16. Jh.) ist wie mnd. puf, buff, mnl. bof, buf, boffe, buffe, nl. bof, pof, engl. (älter) buff eine lautnachahmende Bildung (vgl. die Interjektion puff und ablautend piff paff puff) für dumpfe Geräusche und für Schalleindrücke, wie sie bei stoßartig entweichender Luft entstehen (vgl. kindersprachlich Puff-puff ‘Eisenbahn’). Dazu mhd. (westmd.) buffe f. ‘Aufblähen des Mundes, der Backen’, frühnhd. buf m. (15. Jh.), dann ‘Bausch an der Kleidung’ (16. Jh.; vgl. Puffärmel 19. Jh.), Puffe f. ‘etw. Bauschiges’ (18. Jh.), ferner (wohl nach frz. pouf ‘gepolsterter runder Hocker’, einer Scherzbildung zum entsprechenden Schallwort frz. pouf) Puff ‘gepolstertes Kissen, Behälter für schmutzige Wäsche, meist mit gepolstertem Sitz’ (19. Jh.). Puff n. ‘Brettspiel mit Würfeln’ (wohl nach dem Geräusch der aufschlagenden Würfel), mhd. buf m. Aus verhüllenden Wendungen wie hat … mit ir anfahen im pret zu spilen (16. Jh.), dann etwa mit einer Dame Puff spielen entwickelt sich Puff m. ‘Bordell’ (18. Jh.), wohl unter Einfluß von puffen (s. unten), das landschaftlich auch (wie stoßen, bumsen) für ‘mit jmdm. schlafen’ steht. – puffen Vb. ‘(an)stoßen, schlagen’, frühnhd. büffen, puffen ‘schlagen, stoßen’ (16. Jh.), dann auch ‘(durch stoßartig entweichende Luft) einen dumpfen Knall von sich geben’ (Anfang 16. Jh.; dazu Auspuff ‘Rohr, aus dem die Abgase auspuffen, entweichen’, Anfang 20. Jh.), vgl. mhd. an buffen ‘bellen, anschlagen’; ferner ‘bauschen, kräuseln’ (Ende 15. Jh.). 1Puffer m. federnde Vorrichtung zum Auffangen von Stößen an Schienenfahrzeugen (19. Jh.), engl. buffer; zuvor ‘Knallbüchse, Pistole’ (2. Hälfte 17. Jh.); dazu Pufferstaat m. ‘kleiner Staat, der durch seine Lage zwischen Großmächten Konfliktmöglichkeiten vermindern kann’ (60er Jahre 19. Jh.), nach gleichbed. engl. buffer state. 2Puffer m. (landschaftlich auch Puffert) aus einem Teig von geriebenen rohen Kartoffeln in heißem Fett gebackener flacher, dünner Kuchen, Kartoffelpuffer (19. Jh.), benannt nach dem puffenden Geräusch beim Backen.

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Typische Verbindungen zu ›Puff‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Puff‹.

Legende: Adjektive Substantive Verben

Verwendungsbeispiele für ›Puff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Am Tag schlenderte ich umher, und am Abend war ich wieder im Puff. [Alexander Granach, Da geht ein Mensch: Leck: btb Verlag 2007, S. 158]
Der Puff liegt gleich um die Ecke, rot blinkt es uns entgegen. [Die Welt, 12.09.2003]
Im ersten Puff, in dem sie arbeitete, da gab es ein Mädchen, das war so schlank. [Der Tagesspiegel, 21.07.2002]
Heute sind viele Frauen verheiratet, ihre Männer fahren sie in den Puff zur Arbeit. [Der Tagesspiegel, 05.08.1998]
Ich muss dringend einen guten Puff ausfindig machen und trainieren. [Bild, 21.11.2000]
Zitationshilfe
„Puff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Puff#3>.

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