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Für Ihre Abfrage nach Wecken gibt es mehrere Wörterbuchartikel.
Wecken, das
GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Weckens · wird nur im Singular verwendet
Aussprache [ˈvɛkn̩]
Worttrennung We | cken
Grundformwecken
Bedeutung
eWDG
eWDG
das Wachmachen einer größeren Gemeinschaft am Morgen
Beispiele:
um 7 Uhr ist Wecken
Nach dem Wecken [im Ferienlager] beginnt eine kurze Morgengymnastik […] [ Gesundheit1970]
Typische Verbindungen zu ›Wecken‹ (berechnet)
Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wecken‹.
Legende:
Adjektive
Substantive
Verben
Verwendungsbeispiele für ›Wecken‹
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora
Er tut es ehrenamtlich und wird nicht eigens dafür bezahlt; er ist ein Liebhaber und Virtuose in der Kunst des vorzeitigen, aber radikalen Weckens.
[Die Zeit, 11.09.1958]
Der Zeitpunkt des Weckens wurde um so früher, je jünger die Erinnerungen waren.
[Süddeutsche Zeitung, 02.03.2002]
Fehler in Verwendungsbeispielen zu „Wecken“
Zitationshilfe
„Wecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wecken#1>.
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Wecken, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Weckens · Nominativ Plural: Wecken
Aussprache [ˈvɛkn̩]
Worttrennung We | cken
Wortbildung
mit ›Wecken‹ als Erstglied:
Weckerl
·
mit ›Wecken‹ als Letztglied:
Brotwecken · Sandwichwecken
Bedeutungsübersicht
- 1. [besonders D-Südwest, gelegentlich D-Südost (Franken)] Synonym zu Brötchen
- 2. [D-Südost (Altbayern), A] länglich geformter Brotlaib; meist als Mengenangabe
Bedeutungen
DWDS
DWDS
1.
besonders D-Südwest, gelegentlich D-Südost (Franken) Synonym zu Brötchen
Beispiele:
Ab 14 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen im beheizten Zelt sowie
Glühmost, Speckbrot und Wurst im Wecken. [Südkurier, 27.02.2020]
Jeder Umzugsteilnehmer bekam eine Wurst und einen
Wecken. [Badische Zeitung, 10.09.2020]
Wenn es eines gibt, auf das sich waschechte Berliner einigen können,
das sie verbindet, dann ist es ihr Missfallen[…] gegenüber jenen Schwaben, die sich erdreisten, nach
Berlin zu ziehen, dort zu leben, ja sogar Wecken beim
Bäcker zu verlangen. [Dresdner Neueste Nachrichten, 04.04.2016]
Noch bis Ende vorigen Jahres konnten die Gütenbacher […] in einer Filiale der
Vöhrenbacher Bäckerei […] Brot und
Wecken einkaufen. [Südkurier, 11.09.2008]
Zur Vorbereitung des Erntedankfestes am ersten Oktobersonntag werden
prächtige Erntekronen geflochten, Brote und Wecken
gebacken und die schönsten Früchte, Gemüse und Getreideähren für den Altar
ausgewählt. [Fränkischer Tag, 03.10.2007]
Von überall her breitet sich der Duft von
Wecken und Brot, Kuchen und Plätzchen aus: So
riecht es nur in Backstuben; dann, wenn in ihnen Hochbetrieb herrscht: sehr
früh am Morgen. [Rhein-Zeitung, 30.07.2008]
Kinder kennen Getreide meist nur in verarbeitetem Zustand in Form
von Brot, Wecken, Kaffeestückchen, Nudeln und Gebäck. [Saarbrücker Zeitung, 15.09.2008]
2.
D-Südost (Altbayern), A länglich geformter Brotlaib
meist als Mengenangabe
meist als Mengenangabe
siehe auch Laib
Kollokationen:
als partitive Apposition: ein Wecken Brot
Beispiele:
Damit dies zu bewältigen ist, werden Heringe und einige
Wecken Brot vom Jürgen
W[…] und dem Thomas
W[…] mitgeführt und als Unterlage verzehrt –
aber auch zum Verkauf angeboten. [Mittelbayerische, 27.02.2020]
Es wurden 40 Kilo Würstl sowie 20 Kilo Sauerkraut zubereitet, dazu
gab es fünf Kilo Senf und zwölf Wecken Brot. [Landshuter Zeitung, 28.12.2019]
Jährlich werden dabei [bei der Spendenaktion] im Schnitt über 500 Liter Suppe verkauft,
dazu über 20 Wecken
Brot[,]
über 100 Kaisersemmeln und Wiener sowie kiloweise Wurst und Wammerl, die als
deftige Suppeneinlage verkocht werden. [Münchner Merkur, 29.11.2017]
Den Teig portionierte er [der Bäcker]
und die Teilnehmerinnen bearbeiteten die Teiglinge zu
Wecken. Diese mussten eine Stunde ruhen, dann
wurden sie in den Ofen geschoben. Während der Backzeit wurde im Freien
Kaffee getrunken und das schöne Wetter genossen. Schließlich wurde das
selbst gebackene Brot gleich verkostet und man konnte auch noch einen
Wecken mit nach Hause nehmen. [Landshuter Zeitung, 24.07.2017]
Interessanterweise sind […] Semmel und Brot
teurer geworden. Allerdings arbeiten die Österreicher für eine Semmel gerade
mal eine Minute 24 Sekunden, für einen Wecken Brot
zwölf Minuten. [Der Standard, 30.12.2011]
In ihrem Tante‑Emma‑Laden gibt es – fast – alles zu kaufen, vom
Wecken Brot über die Zahnbürste bis zum
Schulheft. [Mit 53 in die Selbstständigkeit, 09.01.2007, aufgerufen 01.09.2020]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Etymologie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Weck · Wecken · Wecke
Weck, Wecken m., auch Wecke f. ‘längliches Brötchen’, ahd. weggi ‘Keil’ (10. Jh.), mhd. wecke, wegge ‘Keil’ und übertragen ‘keilförmiges, mit zwei Spitzen versehenes Backwerk’, asächs. weggi ‘Keil’, mnd. wegge, wigge ‘Keil, keilförmiges Weizenbrötchen’, mnl. wegghe, nl. wegge, weg ‘Keil, Weizenbrötchen’, aengl. wecg, engl. wedge ‘Keil, keilförmiges Stück (Kuchen)’, anord. veggr, schwed. vigg(e), (mundartlich) vägg(e) ‘Keil’ führen auf germ. *wagja-. Vergleichbar ist lit. vãgis ‘Haken, Zapfen, Keil, Pflock’. Dazu stellt man ferner ahd. waganso ‘Pflugschar’ (um 800), anord. vangsni (aus *vagsni), schwed. (mundartlich) vangs ‘Pflugschar’, griech. ophnís (ὀφνίς), lat. vōmis, vōmer ‘Pflugschar’. Damit kann von ie. *u̯ogu̯hi̯o- ‘Keil’ und ie. *u̯ogu̯hni- ‘Pflugschar’ ausgegangen werden. Die alte Bedeutung ‘Keil, Werkzeug aus Holz oder Eisen, das in etw. getrieben wird’ bewahren nur obd. Mundarten, sonst bezeichnet Weck(en) vornehmlich das (ursprünglich wohl an bestimmten Festtagen gereichte) keilförmige, mit zwei Spitzen versehene Backwerk (14. Jh.; doch vgl. schon ‘Gebäck aus Weizenmehl’, 12. Jh.). Südd. und öst. wird Weck(en) zum üblichen Ausdruck für ‘Semmel’.
Typische Verbindungen zu ›Wecken‹ (berechnet)
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