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- Zuschuss – Schreibung, Definition, Bedeutung, Etymologie, Synonyme, Beispiele
Zuschuss, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zuschusses · Nominativ Plural: Zuschüsse
Aussprache
Worttrennung Zu | schuss
Grundformzuschießen
Ungültige Schreibung Zuschuß
Rechtschreibregel § 25 (E1)
Wortbildung
mit ›Zuschuss‹ als Erstglied:
Zuschussbedarf
· Zuschussbetrieb · Zuschussexemplar · Zuschussgeld · Zuschussgeschäft · Zuschussgewährung · Zuschusstopf · Zuschussunternehmen
· mit ›Zuschuss‹ als Letztglied: Barzuschuss · Baukostenzuschuss · Bauzuschuss · bezuschussen · Druckkostenzuschuss · Heizkostenzuschuss · Investitionszuschuss · Lohnkostenzuschuss · Lohnzuschuss · Mietzuschuss · Reisekostenzuschuss · Reisezuschuss · Staatszuschuss · Wohnungszuschuss · Zweckzuschuss
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Bedeutung
eWDG
eWDG
(kleinere) Geldsumme als finanzielle Unterstützung für eine Person, Sache, die sich finanziell nicht selbst erhalten kann
Beispiele:
ein monatlicher, jährlicher Zuschuss
einen Zuschuss beantragen, zahlen, leisten, erhalten
jmdm. einen Zuschuss bewilligen, gewähren
der Betrieb hat früher mit staatlichen Zuschüssen gearbeitet
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
Etymologie
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
schießen · vorschießen · Vorschuß · verschießen · zuschießen · Zuschuß · Schuß · Abschuß · abschüssig · Schießprügel
schießen Vb. ‘ein Geschoß abfeuern, sich schnell in einer Richtung bewegen, schnell wachsen’. Das gemeingerm. Verb ahd. skioʒan ‘schießen, schleudern, schnell bewegen’ (9. Jh.), mhd. schieʒen ‘wund- oder totschießen, schieben, stoßen, schleudern, sich schnell wie ein Geschoß bewegen’, asächs. skiotan, mnd. schēten, mnl. scieten, nl. schieten, afries. skiāta, aengl. scēotan, engl. to shoot, anord. skjōta, schwed. skjuta (germ. *skeutan). Herkunft ungewiß. Vielleicht im Sinne von ‘(sich) schnell bewegen’ verwandt mit aind. cṓdati ‘treibt an, feuert an’, lett. kūdināt, kūdīt ‘antreiben, hetzen’, aslaw. iskydati ‘hinaus-, abwerfen’, russ. kidát’ (кидать) ‘werfen’, ferner mit lit. skudrùs ‘flink’. Auszugehen ist von ie. *(s)keud- ‘werfen, schießen, hetzen’, intransitiv ‘dahinschießen, eilen, hervorschießen’, einer Dentalerweiterung der Wurzel ie. *skē̌u- ‘werfen, schießen, stoßen’ (s. auch scheu, schieben, 2Schoß) bzw. *sk̑ē̌u-, falls auch lit. šáuti ‘schießen, schnell laufen, schieben’ hierhergehört. – vorschießen Vb. ‘sich heftig, schnell nach vorn bewegen, plötzlich hervorsprießen’, ahd. furiskioʒan ‘hervor-, über etw. hinauswachsen’ (um 1000), mhd. vürschieʒen ‘vorschieben, hervortreten’; dann auch ‘einen Teil einer Zahlung sofort, im voraus aushändigen, leihen’ (16. Jh.); Vorschuß m. ‘Vorauszahlung’ (17. Jh.), ‘plötzliche Bewegung nach vorn’ (16. Jh.). verschießen Vb. ‘ein Geschoß abfeuern, daneben schießen’ (16. Jh.), übertragen (reflexiv) ‘sich plötzlich und unüberlegt verlieben’ (um 1800). zuschießen Vb. ‘helfend beisteuern, auf ein Ziel hin schießen’ (16. Jh.); Zuschuß m. ‘finanzielle Zuwendung’ (18. Jh.), frühnhd. ‘Hilfe, Begünstigung’; vgl. mhd. zuoschuʒ ‘Stoßflug (des Falken)’. Schuß m. ‘das Fortschleudern, Fortfliegen eines Geschosses, das Abfeuern einer Waffe, Knall, schnelle Bewegung, schnelles Wachstum, kleine Menge einer Flüssigkeit, die auf einmal zugegeben wird’, ahd. scuʒ ‘das Schleudern, Wurf, das Geworfene, Geschwindigkeit’ (9. Jh.), mhd. schuʒ ‘Stoß, Stich, Schuß, Lanzenwurf, schnelle Bewegung’, aengl. scyte, ablautende Abstraktbildung zum Verb. Abschuß m. ‘das Absenden, Abfeuern eines Geschosses, das Niederstürzen des Wassers, Abhang, Steilabfall’ (16. Jh.), ‘das Erlegen des Wildes’ (19. Jh.); abschüssig Adj. ‘steil abfallend’ (16. Jh.). Schießprügel m. verächtlich oder scherzhaft für ‘Gewehr’ (18. Jh.).
Bedeutungsverwandte Ausdrücke
| Unterbegriffe |
|
| Assoziationen |
|
Ökonomie
Beihilfe ·
Finanzspritze ·
Fördermittel ·
Förderung ·
Gönnerschaft ·
Subvention ·
Unterstützung ·
Unterstützungszahlung ·
Zuschuss ●
Geldsegen fig. ·
Zustupf schweiz.
| Assoziationen |
Typische Verbindungen zu ›Zuschuss‹ (berechnet)
Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zuschuss‹.
Legende:
Adjektive
Substantive
Verben
Verwendungsbeispiele für ›Zuschuss‹
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora
Die Liberalen hatten es versäumt, die staatlichen Zuschüsse formgerecht zu beantragen.
[Aktuelles Lexikon 1974–2000. München: DIZ 2000 [1997]]
Diese versprach, für eine Dauer von 18 Jahren Zuschüsse an die Kirche zu leisten.
[o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia 2000 [1979]]
Paradoxerweise um so reichlicher, je besser die Ernte ausfiel – für jede produzierte Tonne gab es Zuschuß.
[Die Zeit, 04.06.1998]
An ihre Stelle treten direkte Zuschüsse zum Einkommen der Bauern.
[Die Zeit, 15.03.1996]
Diese Zuschüsse erwiesen sich als immer weniger angemessen, dennoch wurden sie erst 1954 erhöht.
[o. A.: Die Weltkirche im 20. Jahrhundert. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia 2000 [1979]]
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