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Für Ihre Abfrage nach egal gibt es mehrere Wörterbuchartikel.
  • 1egal, Adjektiv
    1. [umgangssprachlich] ...
      1. 1. gleichartig
      2. 2. gleichgültig

  • 2egal, Adverb
    1. [landschaftlich, besonders ostmitteldeutsch, salopp] immer

egal

GrammatikAdjektiv · Komparativ: egaler · Superlativ: am egalsten, Steigerung selten, indeklinabel
Aussprache  [eˈgaːl]
Wortbildung  mit ›egal‹ als Erstglied: egalisieren · Egalität  ·  mit ›egal‹ als Letztglied: furzegal · inegal · piepegal · pupsegal · scheißegal · schietegal · schnurzegal · schnurzpiepegal / schnurzepiepegal · unegal
 ·  mit ›egal‹ als Grundform: egalitär
Herkunft aus gleichbedeutend égalfrz

Bedeutungsübersicht

  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. gleichartig
    2. 2. gleichgültig

Bedeutung

eWDG
eWDG
umgangssprachlich
1.
gleichartig
Beispiele:
die beiden Schuhe sind nicht (ganz) egal
die zwei Stücke sind völlig egal gearbeitet
Ist der Häcksel auch egal geschnitten? [ J. WincklerBomberg7]
2.
gleichgültig
Beispiele:
ob du kommst oder nicht, ist mir (ganz) egal
ihm ist immer alles egal
das kann uns egal sein
Egal wie, du hast schon andere Sachen gemacht [ ApitzNackt210]

Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat A2.

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
egal · egalisieren
egal Adj. ‘gleich, gleichartig, gleichgültig’, Übernahme (1. Hälfte 17. Jh.) von frz. égal ‘gleich, gleichartig’, seit der 1. Hälfte des 19. Jhs. nach frz. Vorbild auch ‘gleichgültig’, vgl. frz. cela m’est (bien) égal ‘es ist mir ganz gleich, einerlei’. Daneben entwickelt sich (2. Hälfte 19. Jh.) die landschaftliche, besonders omd. adverbielle Verwendung ‘fortwährend, immer’ (wohl aus ‘gleichförmig’, also eigentlich ‘ohne Unterschied, ohne Unterbrechung’). Frz. égal, afrz. egal, igal beruht auf lat. aequālis ‘eben, gleich’, zu gleichbed. lat. aequus (wovon auch lat. aequāre ‘gleichmachen’, s. Äquator, adäquat). – egalisieren Vb. ‘ausgleichen’, entlehnt (1. Hälfte 18. Jh.) aus gleichbed. frz. égaliser, älter und mfrz. ‘gleichmachen’ (zu mfrz. frz. égal); heute vor allem im Sport im Sinne von ‘(einen früheren Rekord) wieder erreichen, einstellen’.

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Typische Verbindungen zu ›egal‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›egal‹.

Legende: Adjektive Adverbien Substantive Verben
Zitationshilfe
„egal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/egal#1>.

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egal

GrammatikAdverb
Aussprache [ˈeːgal][ˈeːga]
Wortbildung  mit ›egal‹ als Erstglied: egalweg
Herkunft aus égalfrz ‘gleich, gleichartig’

Bedeutung

eWDG
eWDG
landschaftlich, besonders ostmitteldeutsch, salopp immer
Beispiele:
er hat egal Hunger
er ist egal müde
dort regnete es egal
du musst nicht egal meckern!
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
egal · egalisieren
egal Adj. ‘gleich, gleichartig, gleichgültig’, Übernahme (1. Hälfte 17. Jh.) von frz. égal ‘gleich, gleichartig’, seit der 1. Hälfte des 19. Jhs. nach frz. Vorbild auch ‘gleichgültig’, vgl. frz. cela m’est (bien) égal ‘es ist mir ganz gleich, einerlei’. Daneben entwickelt sich (2. Hälfte 19. Jh.) die landschaftliche, besonders omd. adverbielle Verwendung ‘fortwährend, immer’ (wohl aus ‘gleichförmig’, also eigentlich ‘ohne Unterschied, ohne Unterbrechung’). Frz. égal, afrz. egal, igal beruht auf lat. aequālis ‘eben, gleich’, zu gleichbed. lat. aequus (wovon auch lat. aequāre ‘gleichmachen’, s. Äquator, adäquat). – egalisieren Vb. ‘ausgleichen’, entlehnt (1. Hälfte 18. Jh.) aus gleichbed. frz. égaliser, älter und mfrz. ‘gleichmachen’ (zu mfrz. frz. égal); heute vor allem im Sport im Sinne von ‘(einen früheren Rekord) wieder erreichen, einstellen’.

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Legende: Adjektive Adverbien Substantive Verben
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„egal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/egal#2>.

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