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trapsen

GrammatikVerb · trapst, trapste, hat getrapst
Aussprache 
Worttrennung trap | sen
Wortbildung  mit ›trapsen‹ als Letztglied: auftrapsen

Bedeutung

eWDG
eWDG
umgangssprachlich schwer, mit einem lauten Geräusch auftreten
Beispiele:
traps nicht so!
berlinisch, salopp, scherzhaftNachtigall, ick hör’ dir trapsen (= aha, ich merke, was beabsichtigt ist)
[…] [ein Soldat] der mich trapsend durch hallende Gänge und Treppen führte […] [ RennKindheit280]
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
trappen · trappeln · trapsen
trappen Vb. ‘mit schwerem Schritt geräuschvoll gehen, schwerfällig auftreten, stampfen’ (16. Jh., doch wohl älter). Hd. (auch in obd. Mundarten) unverschobenes trappen, mnd. mnl. nl. trappen, schwed. (mundartlich), isl. trappa ‘stampfen, hart treten’ gehören wie trippeln (s. d.) und nasaliertes trampeln (s. d.) als lautmalende Weiterbildungen zu der unter Treppe (s. d.) angeführten Wurzel. An das Verb schließen sich an iteratives trappeln Vb. ‘mit schnellen, hörbaren Schritten gehen, in schnellem Wechsel kurz und hörbar auf den Boden treten’ (15. Jh.) und intensiviertes trapsen Vb. ‘schwerfällig, stampfend gehen’ (19. Jh.).

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Bedeutungsverwandte Ausdrücke

geräuschvoll gehen · stapfen · tapsen · trampeln · trapsen
Oberbegriffe
  • einen Fuß vor den anderen setzen · gehen · laufen · zu Fuß gehen  ●  fußeln veraltend, regional · latschen ugs., salopp · zu Fuß laufen ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›trapsen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›trapsen‹.

nachtigall Nachtigall
Legende: Adjektive Substantive

Verwendungsbeispiele für ›trapsen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sehen wir die Zeichen der Zeit, hören wir den Trend trapsen? [Süddeutsche Zeitung, 21.10.1995]
Während der Generalstabschef sich von der Aufklärung verabschiedet, hört man sie wieder trapsen, die »Ideen von 1914«. [konkret, 1993]
Um 11 Uhr kann man die Nachtigall zwar nicht trapsen, dafür aber singen hören. [Der Tagesspiegel, 21.04.2000]
Er vergräbt seine Hände in die Joppentaschen und trapst ungeduldig von einem Bein aufs andere. [Heller, Gisela: Märkischer Bilderbogen, Berlin: Berlin Verlag der Nation 1978, S. 269]
Regen prasselt, Hufe trappeln; man hört immerzu die Nachtigall der Erkenntnis durch die deutsche Geschichte trapsen. [Die Zeit, 26.02.2004]
Zitationshilfe
„trapsen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/trapsen>.

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