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Schulanmeldung

So viele Velberter Kinder bekommen keinen Wunschplatz an weiterführender Schule

Velbert. Viele Kinder erhalten keinen Platz an ihrer Wunschschule. Eine zusätzliche Klasse wurde am Gymnasium und eine weitere an der Realschule eingerichtet.
Von Isabel Nosbers, Redakteurin
59 Kinder wurden an der neuen Gesamtschule in Velbert-Neviges abgelehnt. Mehr als die Hälfte davon sind Velberter Schülerinnen und Schüler. © FUNKE Foto Services | Christof Koepsel

Die Anmeldungen für die weiterführenden Schulen in Velbert sind abgeschlossen, und die Stadtverwaltung gibt einen Überblick, wie viele Kinder aus Velbert an der Wunschschule angenommen werden konnten und wie viele abgelehnt werden mussten. Während die Stadt das Ergebnis mit den Worten „Alle Kinder bekommen ihren Platz“ als Erfolg „verkauft“, sieht die Realität zumindest aus Sicht von mehr als 100 Eltern wohl anders aus.

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Zwischen dem 23. und 25. Februar hatten alle Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen die Gelegenheit zur Anmeldung an einer weiterführenden Schule. An beiden Gesamtschulen sowie am Geschwister-Scholl- und am Nikolaus-Ehlen-Gymnasium gab es besonders viele Anmeldungen, sodass zusätzliche Plätze eingerichtet werden mussten.

Zusätzliche Klasse am Ehlen-Gymnasium in Velbert ermöglicht mehr Aufnahmen

Das Nikolaus-Ehlen-Gymnasium konnte alle angemeldeten Kinder aufnehmen, da in Abstimmung mit der Schulaufsicht eine zusätzliche Klasse eingerichtet wurde. So konnten sogar Kinder berücksichtigt werden, die am Geschwister-Scholl-Gymnasium zunächst keinen Platz erhalten hatten.

Am Geschwister-Scholl-Gymnasium konnten insgesamt fünf Kinder nicht aufgenommen werden, davon vier Schülerinnen und Schüler aus Velbert.

An der Gesamtschule Velbert-Mitte konnten 50 Kinder im ersten Anmeldeverfahren keinen Platz bekommen, davon 44 Schülerinnen und Schüler aus Velbert, und an der Gesamtschule Waldschlösschen haben 59 Kinder im ersten Anmeldeverfahren nicht direkt einen Schulplatz erhalten, darunter 34 Schülerinnen und Schüler aus Velbert.

An der Hauptschule in Velbert haben sich 45 Kinder angemeldet. © FUNKE Foto Services | Hans Blossey

Steigende Anmeldezahlen an Realschule

Alle Kinder, die keinen Platz an ihrer Wunschschule bekommen konnten, mussten sich dann Anfang März für eine Alternative entscheiden. An der Realschule Kastanienallee werden 95 Kinder zum neuen Schuljahr starten, an der Martin-Luther-King-Schule (Hauptschule) 45 Kinder. Bis zum Schuljahresbeginn werden noch weitere Kinder an die Schulen kommen. Dazu gehören zum Beispiel Kinder, die zunächst besondere Förderangebote durchlaufen haben, bevor sie in die regulären Klassen wechseln. Außerdem zählen Kinder dazu, die später zugezogen sind und nun einen Schulplatz in Velbert bekommen. Für die Realschule Kastanienallee wurde deshalb ebenfalls eine zusätzliche Klasse eingerichtet. Damit werden bis zum Beginn des neuen Schuljahres alle Kinder an einer passenden Schule aufgenommen und können gut ins neue Schuljahr starten.

In der nächsten Sitzung des Ausschusses für Schule, Bildung und Kultur wird die Schulverwaltung die endgültigen Anmeldezahlen zusammen mit Schulformempfehlungen und Wohnorten der Schülerinnen und Schüler vorstellen.

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