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Nahostkonflikt

Iran-Konflikt eskaliert: Flug gestrichen? Das müssen Reisende jetzt wissen

Berlin. Diverse Airlines setzen Flüge in den Nahen Osten aus. Welche Länder betroffen sind – und was das Auswärtige Amt rät: ein Überblick.
Von Daniel Weidmann, Chef vom Dienst digital
USA und Israel greifen Iran an - Wie geht es jetzt weiter?

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Israel und die USA haben den Iran attackiert, ein Gegenschlag der Mullahs erfolgte sogleich. Auch wenn sich das genaue Ausmaß der Eskalation noch nicht in Gänze erfassen lässt, zeigt sich: Neben Israel und dem Iran ist auch in anderen Ländern der Region erhöhte Vorsicht geboten. Sowohl Israel als auch der Iran melden bereits die ersten Todesopfer.

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Was bedeutet das für Reisende? Bereits am Vorabend hatte das Auswärtige Amt „dringend“ von Reisen nach Israel abgeraten. Sogar die US-Administration erlaubte es ihrem Personal, das Land zu verlassen. Mittlerweile sind mindestens der israelische, der irakische und der iranische Luftraum geschlossen. „Es kann jederzeit zur Sperrung weiterer Lufträume in der Region kommen“, heißt es auf der Webseite des Auswärtigen Amtes. Auf Trackingplattformen sind über Israel, Syrien, Irak, Libanon, Jordanien, Kuwait und Irak kaum Flugzeuge zu sehen.

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Iran-Eskalation: Diese Flüge werden gestrichen

Diverse Airlines reagierten bereits: Die Lufthansa setzt nach Angaben eines Sprechers mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus. Die Städte Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak) und Teheran (Iran) würden bis einschließlich 7. März nicht angeflogen. Ebenfalls bis einschließlich 7. März würden folgende Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak und Iran. Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi fänden heute und morgen nicht statt, sagte der Sprecher. 

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Betroffene Fluggäste könnten kostenfrei auf ein späteres Reisedatum umbuchen oder erhielten den Ticketpreis zurück. Die Lufthansa bedauere die Unannehmlichkeiten, die Sicherheit für Passagiere und Crews habe für die Lufthansa Group aber oberste Priorität. Air France strich für Samstag alle Flüge nach Tel Aviv und Beirut, Swiss annullierte sämtliche Verbindungen nach Tel Aviv bis einschließlich 7. März. Auch Turkish Airlines setzt seine Flüge in die Hauptstädte der Region vorerst aus.

Vom Berliner Flughafen BER hieß es, dass auch Verbindungen zu den wichtigen Drehkreuzen Dubai, Doha und Dschidda von den Flugausfällen betroffen sind. Von dort kehren derzeit erste Maschinen zurück nach Berlin. Für die nächsten Tage wird mit weiteren Beeinträchtigungen gerechnet. „Wir versuchen die Veränderungen schnellstmöglich in unserem Flugplan zu spiegeln“, so der Sprecher. „Erste Ansprechpartner für betroffene Passagiere sind aber die Fluggesellschaften.“

Auswärtiges Amt: Deutsche sollen sich in Krisenlisten eintragen

Der israelische Zivilschutz veröffentlichte außerdem neue Anweisungen für die Bürger des Landes. Es sollten nur noch notwendige Aktivitäten im ganzen Land stattfinden. Für Bundesbürger, die sich derzeit in Israel aufhalten, mahnt das Auswärtige Amt, sich in Krisenlisten einzutragen. „Kontaktieren Sie bei Fragen zu gebuchten Flügen Ihre Fluggesellschaft oder Ihren Reiseveranstalter“, heißt es dort. Inwieweit Evakuierungsflüge geplant sind, wie sie zuletzt bei angespannten Lagen im Nahen Osten stattfanden, ist bislang nicht bekannt.

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