Verwirrung um Kriegsdauer: Hegseth widerspricht Trump
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In einer ersten offiziellen Pressekonferenz nach Beginn des Kriegs gegen den Iran haben Top-Vertreter von US-Regierung und Militär Widersprüche zu Präsident Trump erzeugt. Pete Hegseth lehnte es ab, sich dazu zu äußern, wie lange der Krieg dauern würde. Trump hat zuvor angedeutet, dass die Angriffe in „vier bis fünf Wochen“ vorbei seien. Dieser Zeitrahmen könne sich „vorverlegen oder verschieben“, sagt der Kriegsminister.
Hegseth: Trump entscheidet über Kriegsdauer – neue Begründung für Iran-Angriff
Er erklärte, dass allein der Präsident über die Dauer des Kriegs entscheiden und Trump nach „Gelegenheiten, Auswegen“ und Momenten für eine Eskalation Ausschau halten werde. „Er hat alle Freiheiten, und ich bin froh darüber“, sagte Hegseth und nannte eine neue, bisher so nicht gehörte Begründung für den Angriff: Danach schirme der Iran seine Bemühungen zum Bau einer Atomwaffe mit konventionellen Raketen ab; darum die gezielte Zerstörung derselben.
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Er wich dabei der Frage aus, ob US-Bodentruppen im Einsatz seien oder demnächst in den Iran geschickt würden. Generalstabschef Dan Caine kündigte im Bereich Luftwaffe eine nennenswerte Aufstockung der Truppen an; konkrete Zahlen blieben jedoch unter Verschluss. Hegseth wie Caine gaben keine neuen Einblicke in die erwarteten Ziele der „Operation Epischer Zorn“ im Iran. Nur so viel: Man rechnet – über die bisher vier Opfer hinaus – mit weiteren toten US-Soldaten.
