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Basketball

Arbeitssieg in Braunschweig - New Basket Oberhausen haben es selbst in der Hand hat

Oberhausen. Basketball-Zweitligist New Basket Oberhausen holt mit dem neunten Saisonsieg einen ganz wichtigen 82:71-Erfolg in Braunschweig.
Von Geronimo Köllner
Die New Basket Oberhausen rund um Delia Moore (r.) feierten in Braunschweig den neunten Saisonsieg. © FUNKE Foto Services | Kerstin Bögeholz

Es war ein hartes Stück Arbeit, an dessen Ende ein ganz wichtiger 82:71 (40:25)-Sieg der New Basket Oberhausen über LionPride Eintracht Braunschweig stand. Damit sicherte sich die Mannschaft von Nicole Telke den neunten Saisonsieg bevor es nun noch einmal zuhause gegen die direkte Konkurrenz von TuS Lichterfelde und dann am letzten Spieltag zu den Talents aus Bonn/Rhöndorf geht. Keine komfortable Ausgangslage, aber eine, in der es die Mannschaft selbst in der Hand hat. „Mit über 80 Punkten auswärts sind wir zufrieden“, berichtet Co-Trainer Ralf Weßlowski.

Zu wünschen ist ihr, dass Delia Moore auch in diesen Partien möglichst viel in die Hand nimmt. Die Partie in Braunschweig war über die meiste Zeit eine zähe Angelegenheit. Danach sah es zunächst gar nicht aus, Lucy Krocker erzielte die ersten Punkte, da lief die Uhr gerade erst ein paar Sekunden. Doch in diesem Rhythmus sollte es nicht weitergehen. Beide Teams spielten alles andere als befreit auf, NBO stand Anfang des zweiten Viertels bei einer Erfolgsquote von rund 16 Prozent bei 31 genommenen Würfen. Braunschweig kam deutlich seltener zum Abschluss, in der Phase allerdings auch erst auf 15 Zähler. 15:13 nach über zwölf gespielten Minuten – Zeit für eine Auszeit.

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NBO: In der Schlussphase beginnt das kollektive Nervenflattern

Und tatsächlich wurde es jetzt etwas treffsicherer. Angeführt von Moore gelang NBO ein 11:0-Lauf, den US-Amerikanerin Brandy Huffhines zwar mit zwei Punkten unterbrach, die Richtung zur deutlichen Pausenführung jedoch nicht mehr verändern konnte. Dass es nicht immer das gefürchtete dritte Viertel sein muss, das wollten Jarla Müller und Moore für fünf schnelle Punkte zum Start in den zweiten Abschnitt beweisen. 20 Punkte betrug nun der Vorsprung für die Gäste und sie verteidigten ihn mit einem erfolgreichen Distanzwurf von Lisa Spießbach und einem aus der Mitteldistanz von Laura Kindelan Lohse. Dann nahm Moore auf der Bank Platz und der Faden riss. Bis zum Ende des Viertels waren es nur noch neun Punkte Vorsprung. „Wir haben wieder unsere Minuten gehabt, das war wegen unseres Vorsprungs diesmal aber nicht so schlimm“, findet Weßlowski.

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Die letzten zehn Minuten begann nun das kollektive Nervenflattern. Harriet Swindells verkürzte zwei Mal auf sechs Punkte, Braunschweig durfte plötzlich wieder dran glauben. Moores Dreier über das Brett zum 76:66 hätte knapp drei Minuten vor dem Ende auch gerne die Entscheidung sein dürfen, doch auch Ida Bikker gelang das Kunststück eine halbe Minute später, Huffhines verkürzte auf fünf Punkte Rückstand bei noch über zwei zu spielenden Minuten. Moore übernahm Verantwortung, traf aber nicht. So wie Shadeh Preston von der Freiwurflinie. Also durfte Müller mit ihrem Lieblingswurf – in hohem Bogen vom Zonenrand eine Minute vor dem Ende den Abstand wieder erhöhen. Moore schnappte sich dann von Bikker den Ball aus einer Auszeit und legte zum 80:71 und damit zur Entscheidung ein. Luisa Piekenäcker und Pauline Teßmer blieben mit jeweils Eins von Zwei von der Freiwurflinie einigermaßen cool und die Partie war gewonnen.

NBO: Müller (16), Krocker (2), Moore (36), Kindelan Lohse (8), Manten (5); Anderheide, van Gelder, Wilke, Piekenäcker (4), Spießbach (3), Krnjajski, Teßmer (8).

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