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⇱ Isar Aerospace Livestream: So sehen Sie den Start der „Spectrum“ live


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Deutsches Start-up

Raketenstart heute live: So sehen Sie den Start der „Spectrum“ im Stream

Andøya. Das deutsche Start-up Isar Aerospace will heute von Norwegen aus eine Rakete ins All schießen. Hier können Sie den Raketenstart live verfolgen.
Ein erster Startversuch der „Spectrum“ war im März des vergangenen Jahres erfolgt. Heute will das deutsche Start-up Isar Aerospace erneut eine Rakete ins All schicken. © AFP | Str

Gelingt dem deutschen Start-up Isar Aerospace heute der Flug ins All? Oder verglüht ihre „Spectrum“ wie beim ersten Versuch im vergangenen Jahr? Ob heute deutsche Weltraumgeschichte geschrieben wird, entscheidet sich um 21 Uhr. Dann will das junge Unternehmen aus Ottobrunn bei München ihre Trägerrakete vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya starten.

Das Unternehmen bietet einen Livestream an. Hier können Sie den Raketenstart live bei YouTube verfolgen. Die Live-Übertragung startet um 20 Uhr. Ein erfolgreicher Start ist auch anhängig von den aktuellen Witterungsbedingungen. Zuletzt hatte es in dem Bereich des Weltraumbahnhofs starke Winde gegeben. Hier sehen Sie den Livestream:

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Isar Aerospace live: „Spectrum“-Rakete soll Klein-Satelliten ins All befördern

Das Unternehmen entwickelt und produziert seine Rakete nach eigenen Angaben vollständig selbst. Die „Spectrum“-Rakete ist 28 Meter hoch und für kleine bis mittelgroße Satelliten gedacht. Sie ist damit deutlich kleiner als viele der großen Trägerraketen. Gemeint sind Raketen, die Nutzlasten wie Satelliten oder wissenschaftliche Experimente in eine Umlaufbahn um die Erde bringen.

Die vergleichsweise kompakte Größe bestimmt auch, wie viel Gewicht die Rakete transportieren kann. Laut Isar Aerospace soll die „Spectrum“ bis zu eine Tonne in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen können. Diese Umlaufbahn wird meist mit dem Kürzel LEO bezeichnet, für „Low Earth Orbit“, also einen Bereich vergleichsweise nah an der Erde, in dem viele Satelliten kreisen.

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Erstmals trägt „Spectrum“ auch eine echte Fracht. Unter dem Missionsnamen „Onward and Upward“ sind fünf Kleinsatelliten und ein wissenschaftliches Experiment an Bord, darunter Beiträge der TU Berlin und des Space Teams der TU Wien. Die Beteiligten haben den Mitflug über einen Wettbewerb des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt gewonnen.

Der heutige Raketenstart erfolgt vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya Space Port, von dem aus seit den 1960er-Jahren sogenannte Höhenforschungsraketen ins All geschossen werden. Der Startplatz für die „Spectrum“ wurde 2023 vom norwegischen Kronprinzen Haakon eingeweiht.

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