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vergeblich

GrammatikAdjektiv · Komparativ: vergeblicher · Superlativ: am vergeblichsten, Steigerung selten
Aussprache 
Worttrennung ver | geb | lich
Wortzerlegung vergeben -lich
Wortbildung  mit ›vergeblich‹ als Erstglied: Vergeblichkeit

Bedeutung

eWDG
eWDG
erfolglos, nutzlos, umsonst
Beispiele:
wir haben vergeblich versucht, ihn davon abzubringen
wir warteten vergeblich auf Nachricht
das ist vergebliche Mühe, ein vergebliches Bemühen, Unterfangen

Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)
geben · abgeben · Abgabe · angeben · Angabe · Angeber · angeblich · aufgeben · Aufgabe · ausgeben · Ausgabe · ausgiebig · begeben · Begebenheit · beigeben · Beigabe · eingeben · Eingabe · Eingebung · ergeben · Ergebung · ergeben · Ergebenheit · Ergebnis · ergiebig · freigebig · Freigebigkeit · hingeben · Hingabe · Hingebung · hingebungsvoll · nachgeben · nachgiebig · übergeben · Übergabe · umgeben · Umgebung · Untergebener · vergeben · Vergebung · vergebens · vergeblich · zugeben · Zugabe
geben Vb. ‘(hin-, dar)reichen, schenken, überlassen’. Das gemeingerm. Verb ahd. geban (8. Jh.), mhd. geben, asächs. geƀan, mnd. gēven, mnl. ghēven, nl. geven, aengl. giefan (engl. to give ist aus dem Nord. entlehnt), anord. gefa, schwed. giva, got. giban (germ. *geban). Herkunft ungesichert. Das Verb wird allgemein mit lat. habēre ‘halten, haben, besitzen’, habilis ‘handlich, geeignet’, air. gaibid ‘nimmt, ergreift, erhält’, lit. gabénti ‘fördern, transportieren, herbei-, fortschaffen’, aruss. gabati ‘bedrängen, verfolgen (?)’, tschech. (älter) habati ‘raffen’, poln. gebać ‘anfechten, reizen, beunruhigen’ zu der in mehreren Varianten vorliegenden Wurzel ie. *ghabh-, *ghab-, *ghap- ‘fassen, nehmen’ (die letzte Variante wohl unter Einfluß der Wurzel ie. *kap- ‘fassen’, s. heben) gestellt. Der auffallende Bedeutungsunterschied zwischen den germ. Vertretern und dem ie. Wurzelansatz (‘geben’ – ‘nehmen’) wird damit erklärt, daß hier eine germ. Eigenbildung als Ersatz für ie. *dō- ‘geben’ vorliegt, die sowohl lautlich (im Vokalismus der Stammsilbe) wie inhaltlich unter dem Einfluß von germ. *neman (s. nehmen) als Gegenwort steht (was man hat, auswählend ergreift, „nimmt“, kann man darreichen, schenken, „geben“). – Die reiche Bedeutungsentfaltung des Verbs führt zu zahlreichen Präfixbildungen mit weiteren Ableitungen. abgeben Vb. ‘(einen Teil) hergeben, abtreten, überlassen, darstellen, sein’ reflexiv ‘sich beschäftigen, befassen’, frühnhd. ab(e)geben, vgl. ahd. abageban ‘verlassen, im Stich lassen’ (9. Jh.); Abgabe f. ‘zu entrichtende Leistung, Überlassung’ (2. Hälfte 17. Jh.). angeben Vb. ‘(aus)sagen, anzeigen, verraten, bestimmen, prahlen, aufschneiden’, mhd. an(e)geben, auch ‘(ein Kleid) anlegen’; Angabe f. ‘Aussage, Prahlerei, Aufschneiderei’ (Anfang 16. Jh.); Angeber m. ‘Denunziant, Aufschneider’, frühnhd. angeber ‘Anfänger, Anstifter’; angeblich Adj. ‘vermeintlich’ (1. Hälfte 18. Jh.). aufgeben Vb. ‘zur Weiterleitung übergeben, erledigen lassen, verzichten, zurücktreten’, mhd. ūfgeben; Aufgabe f. ‘Übergabe zur Weiterleitung, Auftrag, Verzicht’, mhd. ūfgābe. ausgeben Vb. ‘austeilen, aushändigen, verkünden, Geld verbrauchen, spendieren’, reflexiv ‘seine Kräfte verbrauchen, verausgaben’, ahd. ūʒgeban ‘(her)ausgeben, ausschütten’ (9. Jh.), mhd. ūʒgeben; Ausgabe f. ‘Austeilung, Aushändigung, Verkündigung, Verbrauch an Geld, Edition, Nummer einer Zeitung, Zeitschrift’, spätmhd. ūʒgābe; ausgiebig Adj. ‘reichlich’ (Mitte 18. Jh.). begeben Vb. reflexiv ‘sich aufmachen, gehen, sich ereignen, geschehen’, sich einer Sache begeben ‘auf etw. verzichten’, ahd. bigeban ‘verlassen, aufgeben’ (10. Jh.), mhd. begeben; Begebenheit f. ‘Ereignis, Geschehen’ (1. Hälfte 17. Jh.). beigeben Vb. ‘mitgeben, hinzufügen, zur Verfügung stellen, nachgeben, sich fügen’ (1. Hälfte 16. Jh.); Beigabe f. (1. Hälfte 19. Jh.). eingeben Vb. ‘einflößen, einreichen’, mhd. īngeben ‘übergeben, überweisen’; Eingabe f. ‘das Einflößen, schriftlicher Vorschlag, Gesuch’, spätmhd. ingābe; Eingebung f. ‘plötzlich auftauchender Gedanke, Intuition’ (1. Hälfte 15. Jh.). ergeben Vb. ‘als Ergebnis hervorbringen’, reflexiv ‘zustande kommen, sich hingeben, widmen, die Waffen strecken, sich dem Feind ausliefern’, ahd. irgeban ‘(von sich) geben, heraus-, übergeben, sich jmdm. ausliefern, Rechenschaft ablegen’ (8. Jh.), mhd. ergeben ‘zeigen, herausgeben, übergeben, anheimgeben, einträglich sein’, reflexiv ‘sich in jmds. Gewalt geben, sich fügen’; Ergebung f. ‘das Sichergeben, Unterwerfung, Ergebenheit’ (14. Jh.); ergeben Part.adj. ‘gefügig, hingebungsvoll, wohlgeneigt’, in frühnhd. Zeit aus dem Part. Prät. mhd. ergeben ‘sich durch Gelübde dem Mönchsleben ergeben habend’; Ergebenheit f. ‘demütige Hingabe, Fügsamkeit’, mhd. ergebenheit ‘Klostergelübde’; Ergebnis n. ‘Resultat’ (um 1800); ergiebig Adj. ‘ertragreich, fruchtbar’ (16. Jh.). freigebig Adj. ‘gern gebend, großzügig’, Freigebigkeit f. (1. Hälfte 16. Jh.). hingeben Vb. ‘weg-, fortgeben, verschenken’ (15. Jh.), reflexiv ‘sich aufopfern, sich widmen’ (18. Jh.); vgl. schon ahd. hinageban ‘hingeben, übergeben, preisgeben’ (um 1000); Hingabe f. ‘Opferbereitschaft, Leidenschaft’ und gleichbed. Hingebung f. (1. Hälfte 19. Jh.), älter im Sinne von ‘das Weg-, Fortgeben’ (Hingebung seit dem 17. Jh., Hingabe seit dem 18. Jh.); hingebungsvoll Adj. ‘voll Eifer, Aufopferung’ (1. Hälfte 19. Jh.). nachgeben Vb. ‘nicht standhalten, Widerstand aufgeben, sich fügen, erschlaffen, locker werden’, spätmhd. nāchgeben ‘zulassen, einräumen’; nachgiebig Adj. ‘nicht standhaltend, keinen Widerstand entgegensetzend, schlaff, leicht umzustimmen, fügsam’ (18. Jh.). übergeben Vb. ‘aushändigen, überantworten, ausliefern, für etw. freigeben’, reflexiv ‘sich erbrechen’, mhd. übergeben ‘übertreffen, beeinträchtigen, verletzen, verzichten’, reflexiv ‘sich aufgeben, schuldig bekennen’; Übergabe f. ‘Aushändigung, Auslieferung’ (Ende 15. Jh.). umgeben Vb. ‘ein-, umschließen’, ahd. umbigeban ‘umgeben, umstellen’ (8. Jh.), mhd. umbegeben; Umgebung f. ‘einen Ort umgebende Landschaft, jmdn. umgebender Kreis von Menschen’ (um 1800; vorher dafür Environs, nach gleichbed. frz. environs Plur.), älter im Sinne von ‘das Herumgeben, Umhängen’ (Ende 15. Jh.). Untergebener m. ‘wer einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt ist’ (um 1600), substantivierte Form zum Part.adj. untergeben ‘einem Vorgesetzten dienstlich unterstellt’, eigentlich Part. Prät. zu heute nicht mehr üblichem untergeben ‘unter Aufsicht stellen’, ahd. untargeban ‘unterwerfen, unterstellen’ (um 800), spätmhd. undergeben. vergeben Vb. ‘weggeben, austeilen, verschenken, verzeihen’, meist reflexiv ‘seinem Ansehen schaden’, nur reflexiv ‘sich beim Austeilen (der Spielkarten) irren, falsch geben’, ahd. firgeban ‘vergeben, schenken, einräumen’ (8. Jh.), mhd. vergeben; Vergebung f. ‘das Vergeben, Vergabe, Verzeihung’, spätmhd. vergebunge ‘Verzeihung’; vergebens Adv. ‘vergeblich, erfolglos, umsonst, nutzlos’, spätmhd. vergeben(e)s, mit sekundärem s für gleichbed. mhd. vergebene ‘geschenkweise, unentgeltlich, umsonst, unnütz, vergeblich’, Adverb zum Part. Prät. mhd. vergeben; vgl. ahd. firgebano Adv. ‘umsonst, ohne Gegenleistung’ (um 1000). vergeblich Adj. ‘erfolglos, nutzlos, umsonst’, zuerst md. vergebelich (15. Jh.), vgl. mhd. frühnhd. vergebenlich (wohl gekürzt aus vergebendlich). zugeben Vb. ‘hinzufügen, dazugeben, für richtig erklären, einräumen, gestehen’ (15. Jh.), vgl. schon ahd. zuogeban ‘hinzufügen, zuteilen, verteilen’ (9. Jh.), dagegen mhd. zuogeben ‘tapfer auf jmdn. eindringen, jmdm. zusetzen’; Zugabe f. ‘was zusätzlich über die pflichtgemäße Leistung oder Menge hinaus gegeben wird’, spätmhd. zuogābe ‘Zugabe, Mitgift’.

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Bedeutungsverwandte Ausdrücke

erfolglos · ohne Erfolg · umsonst · vergebens · vergeblich · verlorene Mühe · verlorene Zeit (sein)  ●  (an/bei jemandem/etwas ist) Hopfen und Malz verloren ugs. · (sich etwas) sparen können ugs. · (sich) die Mühe sparen können ugs. · (sich) nicht lohnen ugs. · Versuch am untauglichen Objekt fachspr., auch ironisch, juristisch · außer Spesen nichts gewesen ugs., Spruch · da kommt nix bei rum ugs., salopp · dabei kommt nichts (he)rum ugs. · fruchtlos (Anwaltsdeutsch) fachspr., Jargon · frustran (medizinisch) fachspr. · für den Arsch derb · für die Katz ugs. · für die Tonne ugs. · für nichts und wieder nichts ugs. · kannst du knicken ugs. · kannst du vergessen ugs. · keine Chance! ugs. · nicht lohnen ugs. · vergebliche Liebesmüh ugs. · verlorene Liebesmüh ugs.
Unterbegriffe
  • ignoriert werden · kein Gehör finden · keine Beachtung finden · keine Berücksichtigung finden · sich kein Gehör verschaffen können · ungehört verhallen  ●  auf taube Ohren stoßen fig. · in den Wind gesprochen sein fig.
Assoziationen
  • (von vornherein) zum Scheitern verurteilt · Makulatur · keinen Sinn haben · keinen Sinn machen · keinen Sinn und Zweck haben · keinen Zweck haben · nichts zu machen sein · ohne Sinn und Zweck · sinnlos · unsinnig · vergeblich · zu nichts führen · zwecklos  ●  (ein) tot geborenes Kind fig. · (ein) totgeborenes Kind fig. · (das) kannst du vergessen ugs. · (gut) für die Tonne ugs. · bringt nichts ugs. · führt zu nichts ugs. · für den Arsch vulg. · für die Katz ugs. · hat keinen Wert ugs., ruhrdt. · umsonst ugs. · witzlos ugs. · zu nichts gut sein ugs.
  • nicht machbar · nicht realisierbar · nicht umzusetzen · nicht zu leisten · nicht zu realisieren · nicht zu schaffen · undurchführbar · unmöglich  ●  nicht darstellbar Jargon · nicht darzustellen Jargon · (da ist) nichts zu machen ugs. · (ein) Ding der Unmöglichkeit ugs. · keine Chance! ugs. · nicht zu machen (sein) ugs.
  • keine Chance haben (gegen) · sich vergeblich abmühen  ●  (mit etwas ist) kein Blumentopf zu holen ugs., fig. · auf Granit beißen ugs., fig. · auf keinen grünen Zweig kommen ugs., fig. · kein Bein auf die Erde kriegen ugs., fig. · keine Schnitte kriegen ugs., fig. · keinen Blumentopf gewinnen können (mit) ugs., fig. · keinen Fuß auf die Erde kriegen ugs., fig. · keinen Stich bekommen ugs., fig., variabel · keinen Stich haben ugs., fig., variabel · keinen Stich holen ugs., fig., variabel · keinen Stich landen ugs., fig., variabel · keinen Stich machen ugs., fig., variabel · nicht punkten können ugs., fig. · sich die Zähne ausbeißen ugs., fig. · sich umsonst anstrengen ugs.
  • (mit etwas) nicht durchkommen · Misserfolg haben · scheitern (mit / an) · schlecht abschneiden · versagen (bei)  ●  Schiffbruch erleiden fig. · (einen) Misserfolg verzeichnen geh. · (etwas) an die Wand fahren ugs., fig. · (sich) eine blutige Nase holen ugs., fig. · Misserfolg erleiden geh. · abschmieren ugs. · auf den Bauch fallen (mit) ugs., fig. · auf die Fresse fallen derb, fig. · auf die Nase fallen ugs., fig. · auf die Schnauze fallen derb, fig. · auf die Schnauze fliegen derb, fig. · baden gehen (mit) ugs., fig. · eine Bauchlandung hinlegen (mit etwas) ugs., fig. · floppen (mit) ugs.
  • im Leeren verlaufen · im Nichts verlaufen · ins Leere gehen · ins Leere laufen (mit) · nicht fruchten (bei jemandem) · nicht weiterverfolgt werden · nichts bewirken · nutzlos sein · sich verlaufen · sich verlieren · verpuffen · wirkungslos bleiben · wirkungslos verpuffen · zu nichts führen  ●  fruchtlos bleiben geh. · genauso gut hätte ich (+ absurde Handlung) ugs. · im Sand verlaufen ugs. · im Sande verlaufen ugs. · nicht helfen ugs. · nichts bringen ugs. · nichts herauskommen (bei) ugs. · sang- und klanglos beendet werden ugs., variabel · sich in Luft auflösen ugs. · sich in Rauch auflösen ugs. · sich in Wohlgefallen auflösen ugs. · sich totlaufen ugs. · vergebliche Liebesmüh sein ugs. · verläppern ugs. · verplätschern ugs. · versanden ugs.
  • Fehlgeburt · Totgeburt · stille Geburt  ●  Stillgeburt Neologismus · tot geborenes Kind auch figurativ
  • da kannst du dich auf den Kopf stellen ugs. · da kannst du nichts machen ugs. · da kannste nix machen ugs., regional · da machst du nichts dran ugs. · da machste nix ugs. · und wenn du dich auf den Kopf stellst ugs.
  • (sich) erübrigen · Muster ohne Wert · die Mühe nicht wert · fruchtlos · nichts wert · nutzlos · ohne Sinn und Zweck · sinn- und zwecklos · sinnlos · umsonst · unnotwendig · unnötig · unnütz · wertlos · zu nichts nutze · zu nichts nütze · zwecklos · überflüssig  ●  (den/die/das) kannst du in der Pfeife rauchen ugs., fig. · (sich etwas) schenken können ugs. · (sich etwas) sparen können ugs. · Spielerei ugs. · akademisch geh. · der Mühe nicht wert geh. · entbehrenswert geh. · entbehrlich geh. · müßig geh. · nicht der Mühe wert geh. · nichts bringen ugs. · verzichtbar geh. · überflüssig wie ein Kropf ugs.
  • ergebnislos · fruchtlos · ohne Erfolg · ohne Ergebnis · unproduktiv · unverrichteter Dinge  ●  kommt nichts (da)bei heraus ugs.
  • nicht realisierbar · nicht zu realisieren · voll abzuschreiben  ●  faul (Kredit) ugs., Jargon · notleidend fachspr., Jargon · uneinbringlich (Forderung) fachspr.
  • (reine) Zeitverschwendung · Vergeudung von Lebenszeit · Zeitfresser · Zeiträuber · Zeitvergeudung · vertane Zeit  ●  Leerlauf fig. · Luftnummer ugs.
  • nichts (/ wenig / nicht viel) ausrichten können · nichts (/ wenig / nicht viel) bewirken · nichts (/ wenig / nicht viel) erreichen · nichts (/ wenig / nicht viel) zu bestellen haben · zu keinem Ergebnis kommen  ●  mit leeren Händen dastehen ugs., fig.
  • (es) wird nichts aus · (jemandem/einer Sache) ist kein Erfolg beschieden · keinen Erfolg haben (mit) · nicht zum Erfolg führen · nichts bringen  ●  nicht klappen ugs. · nicht zu Streich kommen (mit) geh., veraltend
  • (jemanden) zermürben · sich abarbeiten (an) · sich abkämpfen · sich abmühen (mit) · sich abquälen (mit) · sich aufreiben (für / bei) · sich müde kämpfen · sich verausgaben · sich verkämpfen · sich zerreiben (an)  ●  (man) macht und tut ugs., veraltend, floskelhaft · (man) tut und macht ugs., veraltend, floskelhaft · sich abstrampeln ugs. · sich zersprageln ugs., österr.
  • erfolglos · fruchtlos · ineffektiv · nutzlos · unwirksam · vergeblich · verlustreich · verluststark · wirkungslos  ●  stumpfes Schwert fig. · bringt nichts ugs. · frustran fachspr. · kann man sich schenken ugs.
  • (ein) hoffnungsloser Fall (sein) · (jemand ist) nicht zu retten · (jemandem ist) nicht zu helfen
  • (jemandem) die Zeit stehlen · (jemanden mit seinen eigenen Anliegen) beschäftigt halten · (jemanden über die Maßen) mit Beschlag belegen · (jemandes) Zeit über Gebühr in Anspruch nehmen
  • Außer Spesen nichts gewesen. ugs., Spruch · Nullsummenspiel ugs. · dadurch ist nichts gewonnen ugs. · es kommt nichts dabei heraus ugs. · niemand hat etwas davon ugs.
  • (da ist) nichts zu machen · (dagegen) kann man nichts tun · es gibt nichts, was dagegen (wirklich) hilft · nichts hilft (gegen)  ●  (gegen etwas ist) kein Kraut gewachsen fig. · da hilft nur noch beten ugs., Redensart · da(gegen) hilft auch kein (...) ugs. · damit leben müssen ugs.
  • (am Ende) nichts erreicht haben · (sich) verkalkuliert haben · nichts ausgerichtet haben  ●  aufs falsche Pferd gesetzt haben fig. · mit Zitronen gehandelt haben fig.
  • Fehlinvestition · unsinnige Geldausgabe  ●  Schade um das schöne Geld! ugs., kommentierend · rausgeschmissenes Geld (sein) ugs.
  • tu's nicht · vergiss es (einfach)  ●  lass die Finger davon fig.

(von vornherein) zum Scheitern verurteilt · Makulatur · keinen Sinn haben · keinen Sinn machen · keinen Sinn und Zweck haben · keinen Zweck haben · nichts zu machen sein · ohne Sinn und Zweck · sinnlos · unsinnig · vergeblich · zu nichts führen · zwecklos  ●  (ein) tot geborenes Kind fig. · (ein) totgeborenes Kind fig. · (das) kannst du vergessen ugs. · (gut) für die Tonne ugs. · bringt nichts ugs. · führt zu nichts ugs. · für den Arsch vulg. · für die Katz ugs. · hat keinen Wert ugs., ruhrdt. · umsonst ugs. · witzlos ugs. · zu nichts gut sein ugs.
Assoziationen
  • nicht machbar · nicht realisierbar · nicht umzusetzen · nicht zu leisten · nicht zu realisieren · nicht zu schaffen · undurchführbar · unmöglich  ●  nicht darstellbar Jargon · nicht darzustellen Jargon · (da ist) nichts zu machen ugs. · (ein) Ding der Unmöglichkeit ugs. · keine Chance! ugs. · nicht zu machen (sein) ugs.
  • (sich) erübrigen · Muster ohne Wert · die Mühe nicht wert · fruchtlos · nichts wert · nutzlos · ohne Sinn und Zweck · sinn- und zwecklos · sinnlos · umsonst · unnotwendig · unnötig · unnütz · wertlos · zu nichts nutze · zu nichts nütze · zwecklos · überflüssig  ●  (den/die/das) kannst du in der Pfeife rauchen ugs., fig. · (sich etwas) schenken können ugs. · (sich etwas) sparen können ugs. · Spielerei ugs. · akademisch geh. · der Mühe nicht wert geh. · entbehrenswert geh. · entbehrlich geh. · müßig geh. · nicht der Mühe wert geh. · nichts bringen ugs. · verzichtbar geh. · überflüssig wie ein Kropf ugs.
  • ausgeschlossen · außerhalb des (...) Möglichen · nicht im Bereich des Möglichen · nicht möglich · nicht vorstellbar · undenkbar · unmöglich  ●  nach den Gesetzen der Logik unmöglich variabel · (das) kann gar nicht ugs. · rein logisch unmöglich ugs., variabel
  • da kannst du dich auf den Kopf stellen ugs. · da kannst du nichts machen ugs. · da kannste nix machen ugs., regional · da machst du nichts dran ugs. · da machste nix ugs. · und wenn du dich auf den Kopf stellst ugs.
  • ergebnislos · fruchtlos · ohne Erfolg · ohne Ergebnis · unproduktiv · unverrichteter Dinge  ●  kommt nichts (da)bei heraus ugs.
  • erfolglos · ohne Erfolg · umsonst · vergebens · vergeblich · verlorene Mühe · verlorene Zeit (sein)  ●  (an/bei jemandem/etwas ist) Hopfen und Malz verloren ugs. · (sich etwas) sparen können ugs. · (sich) die Mühe sparen können ugs. · (sich) nicht lohnen ugs. · Versuch am untauglichen Objekt fachspr., auch ironisch, juristisch · außer Spesen nichts gewesen ugs., Spruch · da kommt nix bei rum ugs., salopp · dabei kommt nichts (he)rum ugs. · fruchtlos (Anwaltsdeutsch) fachspr., Jargon · frustran (medizinisch) fachspr. · für den Arsch derb · für die Katz ugs. · für die Tonne ugs. · für nichts und wieder nichts ugs. · kannst du knicken ugs. · kannst du vergessen ugs. · keine Chance! ugs. · nicht lohnen ugs. · vergebliche Liebesmüh ugs. · verlorene Liebesmüh ugs.
  • (einen) aussichtslosen Kampf kämpfen · auf verlorenem Posten kämpfen · keine Chance haben · nicht zu gewinnen sein (Kampf)  ●  gegen Windmühlen kämpfen fig. · (ein) totes Pferd reiten ugs., fig.
  • nicht realisierbar · nicht zu realisieren · voll abzuschreiben  ●  faul (Kredit) ugs., Jargon · notleidend fachspr., Jargon · uneinbringlich (Forderung) fachspr.
  • auf verlorenem Posten (stehen) · aussichtslos · ausweglos · chancenlos · hoffnungslos · verbaut · verfahren  ●  festgefahren fig. · in einer Sackgasse fig.
  • keine Chance haben (gegen) · sich vergeblich abmühen  ●  (mit etwas ist) kein Blumentopf zu holen ugs., fig. · auf Granit beißen ugs., fig. · auf keinen grünen Zweig kommen ugs., fig. · kein Bein auf die Erde kriegen ugs., fig. · keine Schnitte kriegen ugs., fig. · keinen Blumentopf gewinnen können (mit) ugs., fig. · keinen Fuß auf die Erde kriegen ugs., fig. · keinen Stich bekommen ugs., fig., variabel · keinen Stich haben ugs., fig., variabel · keinen Stich holen ugs., fig., variabel · keinen Stich landen ugs., fig., variabel · keinen Stich machen ugs., fig., variabel · nicht punkten können ugs., fig. · sich die Zähne ausbeißen ugs., fig. · sich umsonst anstrengen ugs.
  • (reine) Zeitverschwendung · Vergeudung von Lebenszeit · Zeitfresser · Zeiträuber · Zeitvergeudung · vertane Zeit  ●  Leerlauf fig. · Luftnummer ugs.
  • brotlose Kunst · nicht nutzbar · nicht zu nutzen · nutzlos · ohne Nutzen · ohne Nutzwert · unbrauchbar · unnütz · untauglich · unwirksam · zu nichts nutze  ●  Schmuck am Nachthemd scherzhaft, fig. · ohne sittlichen Nährwert ugs., scherzhaft
  • (sich) nachteilig auswirken · Aufwand und Nutzen stehen in keinem vernünftigen Verhältnis (zueinander) · in keinem Verhältnis (zu etwas) stehen · nicht sinnvoll sein · nicht vernünftig sein · unvernünftig sein (Sache) · unüberlegt sein (Sache)  ●  kaum Vorteile bieten variabel · nichts bringen ugs. · wenig Sinn machen ugs. · wenig bis nichts bringen ugs.
  • (auch) keine Lösung sein · (auch) nicht weiterführen · (auch) nicht weiterhelfen · (auch) nicht weiterkommen mit · (jemandem) (auch) nicht helfen  ●  (mit einer Sache) ist niemandem gedient floskelhaft · (jemandem) (auch) nichts nutzen ugs., variabel
  • (das) kannst du vergessen (mit)  ●  (jemand) braucht erst gar nicht anzukommen (mit) ugs.
  • nicht vorstellbar · unausdenkbar · undenkbar · unvorstellbar
  • am Ende (sein) · aufgeschmissen · ausgespielt haben · erledigt · geliefert · verloren  ●  mattgesetzt fig. · am Arsch derb · gefickt vulg. · im Arsch derb · um jemanden ist es geschehen geh., veraltend · verratzt ugs. · verschütt gegangen ugs.
  • Sisyphusarbeit · ewiger Kreislauf · immer (so) weitergehen · immer wieder von vorn(e) anfangen (können / müssen) · nie aufhören · nie zu Ende (sein)  ●  (in) Endlosschleife fig. · (sich) im Kreis drehen fig. · Drehtüreffekt fig.
  • (etwas / es) gar nicht erst zu versuchen brauchen · gar nicht erst anzutreten brauchen · keine Chance haben  ●  auf verlorenem Posten stehen fig. · (schon) verloren haben ugs. · aufgeschmissen sein ugs. · die Arschkarte haben ugs., salopp · einpacken können ugs., fig.
  • ohne Perspektive · ohne Zukunft
  • (da kannst du) ein Ei drüber hauen ugs., salopp, variabel · (da kannst du) ein Ei drüber schlagen ugs. · vergiss es einfach ugs.
  • Scheindebatte  ●  Geisterdebatte fig. · Gespenster-Diskussion fig. · Gespensterdebatte fig. · Phantomdiskussion abwertend, fig. · Scheingefecht fig.

erfolglos · fruchtlos · ineffektiv · nutzlos · unwirksam · vergeblich · verlustreich · verluststark · wirkungslos  ●  stumpfes Schwert fig. · bringt nichts ugs. · frustran fachspr. · kann man sich schenken ugs.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›vergeblich‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›vergeblich‹.

Legende: Substantive Verben

Verwendungsbeispiele für ›vergeblich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie habe mehrfach vergeblich versucht, ihm diesen Beutel zu entreißen. [Hannover, Heinrich: Die Republik vor Gericht 1975 – 1995, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2001 [1999], S. 208]
Drei Jahre lang versuchte er vergeblich, den schweren Deckel zu öffnen. [P. M.: Peter Moosleitners interessantes Magazin, 1978, Nr. 12]
Aber man sucht vergeblich nach den konkreten Inhalten dieser Werte. [Hirschberger, Johannes: Geschichte der Philosophie, Bd. 2: Neuzeit und Gegenwart. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia 2000 [1952]]
Trotz ihres massenhaften Vorkommens kann man monatelang vergeblich nach einem Männchen fahnden. [Frisch, Karl von: Du und das Leben, Berlin: Verlag d. Druckhauses Tempelhof 1947 [1947], S. 231]
Derzeit warten mehr als 20000 Paare vergeblich auf die Adoption eines deutschen Kindes. [Die Zeit, 16.12.1999]
Zitationshilfe
„vergeblich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/vergeblich>.

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