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⇱ Iran: Das Mullah-Regime im Überblick – wer hat wirklich das Sagen?


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Revolutionsgarden & Co.

Mullah-Regime im Iran: Wer das Sagen hat – und wer die Befehle ausführt

Berlin. Im Iran kontrolliert ein straff organisiertes Mullah-Regime das Land. Doch wer trifft die Entscheidungen – und wer setzt sie durch?
Von Michael Backfisch, Freier Journalist
Ajatollah Ali Chamenei, Oberster Religionsführer von Iran, wurde am 28. Februar 2026 getötet. © AP | Vahid Salemi
  • Seit 28. Februar greifen Israel und die USA den Iran an
  • Es handele sich um einen Präventivschlag, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen
  • Doch wer sind die wichtigsten Akteure im Iran?

In der iranischen Theokratie war die Schlüsselperson bisher der mittlerweile getötete, oberste religiöse Führer Ajatollah Ali Chamenei. Ihm arbeitete der Nationale Sicherheitsrat zu, in dem unter anderem der Präsident, der Verteidigungsminister, der Chef des Generalstabs und der Oberkommandierende der Revolutionsgarden sitzen. Aber: Alle wichtigen politischen Entscheidungen wurden am Ende von Chamenei getroffen. Der Einfluss des iranischen Präsidenten war daher stets begrenzt.

Darüber hinaus gibt es die Revolutionsgarden. Sie sind die Schutztruppe des Regimes nach innen und außen. Sie wurden von Ajatollah Ruhollah Chomeini nach der Islamischen Revolution 1979 gegründet. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, einen Putsch zu verhindern und die Interessen der Mullahs durch ein militärisches Netzwerk im Ausland zu vertreten. Die Revolutionswächter unterstehen nur dem Staatsoberhaupt und haben gegenüber der Regierung keine Rechenschaftspflicht.

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Mullahs wollen das Modell des Gottesstaates exportieren

Die Revolutionswächter sind an vielen Unternehmen des Landes beteiligt, verfügen über viel Geld und großen politischen Einfluss. Seit der Islamischen Revolution hat das schiitische Mullah-Regime ein Hauptziel: Das Modell eines Gottesstaates soll in den gesamten Nahen Osten exportiert werden. Die Erzfeinde Teherans sind Israel und dessen wichtigster Verbündeter Amerika.

Aktuelle Nachrichten zum Krieg in Nahost

Chamenei hatet Israel zu Lebzeiten mehrfach als „Krebsgeschwür“ in der Region bezeichnet. Der jüdische Staat soll auf lange Sicht vernichtet werden. Ständige Nadelstiche durch Angriffe von verbündeten schiitischen Milizen sollen Israel mürbe machen. Darüber hinaus will der Iran den Rückzug amerikanischer Truppen im Nahen Osten erzwingen.

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