Bötticher 1844–73 Die Tektonik der
Hellenen
(Titel);
Stahr 1847 Italien I 409
Princip
der hellenistischen Tektonik;
Kürnberger 1877
Herzenssachen 146
baut buchstäblich das Luftschloß nach der Tektonik und Statik irdischer
Schlösser;
Brunn 1898 Vorr. z. Brunn, Kl. Schr.
I 6
So kommt es, dass Luft und Licht in seinen
Schriften ist, und der Gedanke nie im Material
erstickt. Ja oft bekommt der Hauptgedanke,
emporgehoben durch die gelungene Tektonik des
ganzen Aufbaus, geradezu etwas Triumphirendes;
Jodl 1904 Vom Lebensweg II 633
Stimmung in
diesem Sinne ist die einem Werke als solchem,
vermöge seiner inneren Tektonik anhaftende, das
heißt in jedem empfänglich Genießenden sich
notwendig erzeugende ästhetische Wirkung;
Lipps
1906 Ästhetik II 540
dass man nach dem Vorgange
von Bötticher von einer griechischen „Tektonik“
– besser wäre wohl „Architektonik“ – spricht;
Wölfflin 1915 Grundbegriffe 13
„Tektonik“
Raffaels;
ders. 1928 Kl. Schr. 140
Über Hodlers
Tektonik;
Erhard 1929 Weg 6
Wie die Biologie bei
den Naturgeschöpfen Leib und Leben unterscheidet, so läßt sich auch die Technik in zwei Gebiete,
in Tektonik und Energetik, gliedern, wobei sich
die Tektonik auf die ortsfesten Bauwerke, sowie
auf die Formen und Gestalten der Maschinen und
Apparate ... bezieht;
1935 Börsenbl. f. d. dtsch.
Buchhandel 756
Tektonik [in einer Hitlerrede];
Münch. N. N. 26. 1. 1938
Es ist darum äußerst
lehrreich und fruchtbar, neben der Schönheit der
Architektur – die Tektonik der Technik zu sehen,
wie sie uns auf der Ersten Deutschen Architektur- und Kunsthandwerk-Ausstellung in den aufs
innigste verbundenen Ingenieur- und Architekturwerken der Brücken- und Straßenbaukunst entgegentritt;
1950 Festschr. a. Panzer 105
Zur
Tektonik von Wolframs Willehalm;
1955 Bildende
Kunst o. S.
wie sehr die Tektonik der Gliederung
mit einem Nachlassen des Malerischen bezahlt
worden ist (WDG);
Sedlmayr 1955 Revolution 20
Das Ornament ... wird ... zur „Applike“, die
abgenommen werden könnte, ohne dass sich an
der reinen Tektonik etwas ändern würde;
Stuttgarter Ztg. 25. 1. 1962
Der Sanglichkeit und dem
weiten melodischen Atem des Largo galt das
Hauptbemühen einer Wiedergabe, die weniger den
äußeren Effekt als die Tektonik des Satzes und
seine Gefühlsimpulse aufzeigen wollte;
Süddtsch.
Ztg. 5. 9. 1964
Die strenge Tektonik und die
farbige Zurückhaltung der marokkanischen Malereien sind von Wüste und Fels bestimmt;
Fischer
1966 Kunst 175
germanische Tektonik.